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FESTIVAL CLOSING PARTY

Samstag, 20. Mai 2017
Innere Enge Bern

 
 
 

JAZZ AND BLUES GO PUBLIC

im Marians Jazzroom, im Jazzzelt, in der Josephine's Brasserie und im Marians Parc Café

Wo?Engestrasse 54, 3012 Bern
Warum?42. Internationales Jazzfestival Bern
Wann?Samstag, 20. Mai 2017
Zeit?11.00 bis 24.00 Uhr

Jazz-Zelt

ZeitKonzertEintritt
11:00 bis 11:45Sarah Savoy's Hell-Raising Hayride
(Cajun & Zydeco, siehe unten)
Kollekte
12:15 bis 13:00Sarah Savoy's Hell-Raising HayrideKollekte
14:00 bis 14:45Sarah Savoy's Hell-Raising HayrideKollekte
15:15 bis 16:00Sarah Savoy's Hell-Raising HayrideKollekte
   
17:00 bis 17:45David Adewumi Group
(Jazzstudenten der Juilliard School, New York)
frei
18:30 bis 19:15David Adewumi Groupfrei
19:45 bis 20:30David Adewumi Groupfrei
21:00 bis 21:45David Adewumi Groupfrei

Marians Jazzroom

ZeitKonzertEintritt
15:00 bis 16:15Davell CrawfordCHF 46.00
17:15 bis 18:30Catherine RussellCHF 54.00
19:30 bis 20:45Davell CrawfordCHF 46.00
22:00 bis 23:15Catherine RussellCHF 54.00

Sarah Savoy's Hell-Raising Hayride

Sarah Savoy

Endlich mal eine Cajun & Zydeco Band, die von einer Frau geführt wird. Und was für einer! Sarah Savoy ist ein Energiebündel, das seine Musiker und Zuschauer mit ungestümer Leidenschaft antreibt. Ihrem Elan, ihrer eindringenden Körpersprache und markanter Stimme kann sich niemand entziehen. Sie ist der jüngste Spross einer Musikerdynastie aus Louisiana. Ihr berühmter Vater Marc hat ihr den Cajun und das Akkordeon quasi in die Wiege gelegt. Aber wie es oft im Leben kommt, musste sich Sarah erstmal von ihrem Übervater und dem Cajun emanzipieren. Sie lernte Piano, Cello und dann Gitarre. Sie begeisterte sich für Punk Bands wie die Sex Pistols und Black Flag und coverte ihre Songs. Erst später hat sich der Kreis geschlossen und sie schloss mit dem Cajun und dem dafür so typischen Akkordeon Frieden. Eine junge Wilde ist sie aber trotzdem geblieben, denn mit ihrer Band hat sie einen Rock ’n’ Roll lastigen Cajun geprägt.

Im heimischen Louisiana wird ihr Stil ohne eine Serviette vor den Mund zu nehmen als „kick ass Cajun“ bezeichnet. Das Englische Froots Magazin nannte sie „The queen of white trash Cajun“. Jetzt, ein paar Jahre später, findet die reifer gewordene Sarah „Princess of the Cajun accordion“, wie sie ein anderer Journalist nannte, passender. Der Name ihrer Band „Hell-Raising Hayride“ ist ein Tribut an die gleichnamige Rundfunksendung, die zwischen 1948 und1960 in Louisiana sehr populär war. Da hörte man die aktuellsten Country, Rock ’n’ Roll, Cajun & Zydeco Klänge wie z.B. Hank Williams, Patsy Cline oder Elvis Presley, die bei Sarahs musikalischem Werdegang alle eine Spur hinterlassen haben. Sarah lässt sich von der für diesen Musikstil klassischen Besetzung Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und Fiddle begleiten. Neben ihren CD-Produktionen hat sie sich aber auch als Buchautorin hervorgetan: 2013 wurde ein Kochbuch in England verlegt und mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Um welche Küche sich da wohl handelt? Aber klar: Um die der französischen Auswanderer in das Mississippi-Delta. Es geht um Gumbo, Jambalaya und die Pecan Pies. Lassen wir uns überraschen mit welchen musikalischen Zutaten sie ihren Auftritt würzt...

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